Unsere Referenzprojekte – Sonderbauten

Augustinum, Seniorenresidenz München-Nord

Leistungen:Erneuerung Heizzentralen
Einbau BHKW
  
Realisation:2014 - 2016
Bauherr:Augustinum Wohnstifte GmbH
Leistungsphasen:LPH 2-8
 
Herstellkosten (TGA):1.450.000 € brutto
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Erneuerung der Heizzentralen und Einbau eines BHKW Seniorenresidenz München-Nord, Maßnahme Energieliefercontracting

Die Augustinum Gruppe ist ein deutsches soziales Dienstleistungsunternehmen, in dessen Kern sich die 23 Senioren-Wohnstifte befinden, in denen bundesweit mehr als 7.000 Bewohner selbstbestimmt und betreut leben.
Das Wohnstift München Nord in der Weitlstraße verfügt über 340 Apartments. Die Apartments sowie die Einrichtungen werden aus einer Heizungszentrale mit Wärme versorgt. Diese ist aufgrund ihres Alters sanierungsbedürftig.
Die Wärmeversorgung erfolgte durch zwei ältere, erdgasbefeuerte Kesselanlagen (1.525-1.750 kW) mit denen das Augustinum neben seinen Einrichtungen auch die zur Augustinum Gruppe gehörige Otto-Steiner-Schule mit Wärme versorgt.

 

Die Sanierung der Heizungszentrale sowie der Warmwasserbereitung sollte von einem Contractor durchgeführt werden, welcher dem Augustinum aus den neu zu errichtenden bzw. sanierten Anlagen für 20 Jahren Wärme liefert. Daneben soll der Contractor auch ein BHKW finanzieren, errichten und an das Augustinum für den Zeitraum von 6 Jahren verpachten.
Für den Zeitraum bis zur Beendigung des Wärmelieferungsvertrags übernimmt der Contractor auch Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des BHKW stehen (Wartung, Inspektionen, Instandsetzungen und Bereitschaftsdienste, etc.).

 

Die gesamten Baumaßnahmen erfolgten im laufenden Betrieb. Die Umbauarbeiten mussten so erfolgen, dass eine Wärmeversorgung der Bäder/Wohnungen und die Warmwasserversorgung aller Verbraucher möglichst unterbrechungsfrei sichergestellt waren.
Die in der Heizungszentrale vorhandenen Heizungspumpen wurden im Zuge der Umbaumaßnahme nacheinander demontiert und erneuert. Nachdem der laufende Betrieb auch während der Umbauarbeiten gewährleistet werden mußte, sind die wesentlichen Anbindungsleitungen in den Zentralen verblieben. Hier erfolgte lediglich der Austausch der KMF-haltigen Isolierungen im Bereich der Zentralen.

 

Im Zusammenhang mit den Arbeiten in den Zentralen sollten die sanierungsbedürftigen Unterverteilungen erneuert werden.
Um die Umschlussarbeiten Verteilung alt/Verteilung neu so kurz wie möglich zu gestalten und die Wohnungen weiterhin mit Wärme versorgen zu können, wurden die neuen Verteilungen vor Ort komplett vorgefertigt. Diese könnten dann als Ganzes nach Demontage der alten Verteiler in einem kurzen Zeitraum aufgestellt und angeschlossen werden. Ansonsten verblieben die Verteilleitungen im Bestand unverändert. Lediglich defekte Absperrventile wurden im Zusammenhang mit den Arbeiten ausgetauscht.
Die neuen Großkesselanlagen wurden mit einer Nennleistung von je 1,6 MW vorgesehen.

 

Einen Teil der benötigten Heizenergie wurde mit einem erdgasbetriebenen Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer thermischen Leistung von 400 kW geplant.
Insgesamt wurde im Zuge der Maßnahme ebenfalls die übergeordnete Gebäudeautomation mit erneuert und die NSHV an die Anforderungen der SWM angepasst.