Aktuelle Projekte – Gesundheitswesen

Klinikum der Universität München

Leistungen:Neubau Portalklinik
Sanierung Nordspange
  
Realisation:2014 – 2019
Bauherr:Staatliches Bauamt München 2
Baudaten:Nutzfläche 11.200 m²
Leistungsphasen:LPH 2-8
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Neubau einer Portalklinik für das Klinikum der Universität München

Die geplante Baumaßnahme zum Neubau einer Portalklinik für das Klinikum der Universität München findet an der Ecke Ziemssen- und Nußbaumstraße in München statt. Der Neubau besteht aus 4 Vollgeschossen, einem großflächigen Dachgeschoss zur Unterbringung der Technik und ist komplett unterkellert.
Mit Ihrer Vielzahl von Portalen wie z.B. Herz-Lungen-Gefäß-Portal, Hormon-Bauch-Portal, Perinatalportal und der Zentralen Notaufnahme soll die Portalklinik für die Patienten des Klinikums als erste Anlaufstelle dienen. Von dort sollen die Patienten falls es erforderlich wird in die entsprechenden Fachkliniken in Innenstadt und Großhadern verlegt werden.
In der Portalklinik werden 4 OP-Räume, 4 Entbindungsräume, 78 Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie insgesamt 190 Betten für die Allgemeinpflege (144 Betten), Intensivpflege (16 Betten) und die Wöchnerinnen (30 Betten) geplant.
Das DG wird als Technik- und Installationsgeschoss genutzt. Die techn. und med. Druckluft, der Gas-Brennwertkessel, die Rückkühlwerke der Kältemaschinen und die Lüftungsgeräte für einzelne Funktionsbereiche der Klinik kommen hier zur Aufstellung. Die Hauptverteilung der Wärme und Kälte erfolgt ebenfalls im DG als obere Verteilung.
Im UG befinden sich die Hausanschlussräume für Wasser, Gas und Fernwärme sowie die restlichen Technikzentralen für Warmwasserbereitung, Kältemaschinen, BHKW, Wasseraufbereitung und Lüftungsgeräte der übrigen Funktionsbereiche der Klinik im EG und UG.
Der Gesamtwärmebedarf der Klinik beträgt 2.170 kW. Die Wärmeversorgung erfolgt primär über das Blockheizkraftwerk mit einer thermischen Leistung von 300 kW (elektrisch 248 kW). Das BHKW wird wärmegeführt betrieben. Bei größerem Wärmebedarf werden zusätzlich Fernwärme (2 x 750 kW) bzw. ein Gasbrennwertkessel (750 kW) zugeschalten.
In der wärmeren Jahreszeit wird die Absorptionskältemaschine (AKM) vorrangig betrieben. Das vom BHKW erzeugte Hochtemperatur- Heizwasser wird dann ausschließlich der AKM bereitgestellt.
Ist größerer Wärmebedarf vorhanden, oder versorgt das BHKW die AKM dann muss die Fernwärme bzw. der Heizkessel zugeschalten werden.